„Fully Automated Luxury Communism“ versus grüner Austerität

Die Linke, und damit auch ihr undogmatisch- kommunistischer Flügel, ist eine Kreatur der europäischen Aufklärung. So sehr ihr das auch in Zeiten post- und dekolonialer Kritik auf den Nerv gehen mag. Das bedeutet: Unsere Emanzipationsvorstellungen lassen sich ohne die aufklärerische Idee des Ausgangs aus dem Reich der (Natur-)Notwendigkeit in das Reich der menschlich, mithin eben nicht natürlich bestimmten Freiheit nicht denken. Was passiert, wenn der Kommunismus auf planetarische Grenzen trifft? Was, wenn ›Alles für Alle‹ bedeutet ›immer weniger für immer mehr‹? ›Fully Automated Luxury Communism‹ wird dann zur Chimäre – aber welche kommunistischen Zukünfte können wir überhaupt noch denken? Und wer zum Teufel bringt uns dorthin?